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Gebäudeplanung

Aus Nutzung, Bestand und Technik ein Gebäude entwickeln, das dauerhaft funktioniert.

Planung

Eine Planung beginnt bei uns mit der Aufgabe, nicht mit dem Grundriss: Wie wird das Gebäude genutzt, was ist vorhanden und was soll sich verändern? Daraus entwickeln wir Sanierung, Umbau, Erweiterung, Neubau und Ersatzneubau – mit Gebäudehülle, Bauphysik und Gebäudetechnik von Anfang an in einem Konzept.

Analyse und Planung gehören bei uns zusammen. Der Gebäude- und Anlagen-Check, das Gebäudeportfolio und die Varianten- und Investitionsplanung schaffen die Entscheidungsgrundlage. Die Gebäudeplanung macht daraus Konstruktion, Details und eine ausführbare Planung – einschließlich Genehmigungsplanung und Förderung, bis zur Ausschreibung und, soweit beauftragt, zur Begleitung der Umsetzung.

Erhalten oder neu bauenBestand & SanierungGebäudehülle & BauphysikNeubau & ErweiterungTechnik im EntwurfGebäudeartenPlanungsablaufHäufige Fragen

Ausgangspunkt

Was braucht das Gebäude – und was möchten Sie verändern?

Der Anlass ist oft konkret: Ein Wohngebäude braucht mehr Fläche, eine Schule muss im laufenden Betrieb saniert werden, ein Gewerbegebäude erhält eine neue Nutzung, oder eine ohnehin fällige Dach- oder Fassadensanierung soll mit einer energetischen Verbesserung verbunden werden.

Die Aufgabe entsteht aus Nutzung, Bestand und gewünschter Entwicklung – nicht allein aus dem einzelnen Bauteil. Wir betrachten deshalb, wie Räume genutzt werden, welche Konstruktion vorhanden oder nötig ist, wie die Gebäudehülle funktioniert und welche technischen Anforderungen daraus folgen.

Gerade im Bestand entscheidet dieses Zusammenspiel darüber, ob aus einer guten Idee eine dauerhaft funktionierende Lösung wird.

Detailplanung: Hände mit Dreikantmaßstab und Stift auf einem Schnittplan

Orientierung

Erhalten, erweitern oder neu bauen?

Nicht jede Aufgabe verlangt einen Neubau, und nicht jeder Bestand lässt sich sinnvoll erhalten. Wir bewerten die Wege nebeneinander – nach Nutzung, Zustand, Kosten über den Lebenszyklus, CO₂ und Ressourcen – und planen dann den, der zur Aufgabe passt.

Bestand

Erhalten und ertüchtigen

Die vorhandene Substanz bleibt Grundlage. Wir bestimmen die passende Eingriffstiefe und verbessern, was sich lohnt.

Erweiterung

Erweitern und aufstocken

Neue Fläche am oder auf dem Bestand: Anbau, Aufstockung oder neuer Gebäudeteil – mit Schnittstellen zu Tragwerk, Brandschutz, Hülle und Technik.

Neubau

Ersatzneubau und Neubau

Wenn der Erhalt nicht sinnvoll ist, planen wir Ersatzneubau oder Neubau – mit Nutzung, Konstruktion, Energie und Technik von Anfang an in einem Konzept.

Bewertungsanalyse: Erhalt, Umbau und Ersatzneubau vergleichen wir nach technischer Wirkung, Energie, Investitionskosten, Förderfähigkeit, Lebenszyklus und CO₂ – nachvollziehbar und mit offengelegten Annahmen. Mehr dazu in der Varianten- und Investitionsplanung.

Bestand

Bauen im Bestand und Sanierung

Bestandsgebäude lassen sich nicht frei entwerfen: Konstruktion, Raumstruktur, Technik und frühere Umbauten sind vorhanden. Wir beginnen deshalb nicht mit einer fertigen Lösung, sondern klären, was vorhanden ist, was weitergenutzt werden kann und wo ein Eingriff sinnvoll ist.

Erhalten

Was funktioniert weiterhin und kann sinnvoll weitergenutzt werden?

Ertüchtigen

Wo lässt sich vorhandene Substanz konstruktiv, energetisch oder technisch verbessern?

Ersetzen

Wo ist ein neuer Eingriff notwendig, weil Funktion, Zustand oder künftige Nutzung es verlangen?

Die Eingriffstiefe muss zum Gebäude passen

Zwischen Reparatur und Komplettsanierung liegen viele sinnvolle Lösungen. Nicht jede funktionierende Konstruktion muss ersetzt werden. Eine kleine Reparatur lohnt aber wenig, wenn derselbe Bereich wenige Jahre später erneut geöffnet werden müsste.

Eingriffstiefe: instandsetzen → optimieren → ertüchtigen → teilweise ersetzen → grundlegend erneuern. Welche Tiefe passt, hängt von Zustand, Nutzung, Restlebensdauer und den geplanten nächsten Schritten ab.

Gebäudehülle und Technik gemeinsam denken

Wenn Dach, Fassade oder Fenster besser werden, sinkt der Wärmebedarf. Heizflächen, Systemtemperaturen und die nötige Leistung des Wärmeerzeugers verändern sich dadurch. Eine neue Wärmeversorgung sollte deshalb nicht auf einen Zustand ausgelegt werden, der kurz danach ein anderer ist. Umgekehrt kann eine notwendige Erneuerung der Heizung nicht immer auf die Sanierung warten. Wir stimmen beides aufeinander ab.

Umbau und Nutzungsänderung

Wenn Räume anders genutzt werden, entstehen oft neue Anforderungen an Erschließung, Belichtung, Brandschutz und Technik. Wir prüfen, welche vorhandenen Strukturen weiter nutzbar sind, welche neuen Anforderungen entstehen und welche Folgemaßnahmen sie auslösen.

Sanieren in Etappen

Viele Gebäude entwickeln sich über Jahre: erst das Dach, später Fenster oder Fassade, dann die Wärmeversorgung, dazu PV. Werden diese Schritte früh abgestimmt, entstehen keine Konflikte: Das Dach wird für PV vorbereitet, die Anschlussdetails berücksichtigen die spätere Fassade, und die neue Heizung passt zum künftig geringeren Wärmebedarf.

Gebäudehülle

Gebäudehülle und Bauphysik

Dach, Fassade und Fenster bestimmen nicht nur Energiebedarf und Komfort, sondern auch Feuchteverhalten, Luftdichtheit und Dauerhaftigkeit. Kritisch ist oft nicht die Fläche, sondern der Übergang: Dachrand, Fensteranschluss, Sockel, Attika, Durchdringung. Bauphysik ist für uns deshalb kein Nachweis am Ende, sondern ein Werkzeug, mit dem wir die Konstruktion entwickeln.

Dach

Abdichtung, Dämmung, Gefälle, Entwässerung, Anschlüsse und technische Aufbauten funktionieren nur als ein System – auch mit Blick auf Photovoltaik und zusätzliche Lasten.

Fassade

Eine Fassadensanierung verändert Konstruktion und Erscheinungsbild. Bei der Materialwahl zählen neben der Wärmeleitfähigkeit auch Dauerhaftigkeit, Feuchteverhalten, Brandschutz und Reparierbarkeit.

Fenster

Entscheidend ist auch der Einbau: Fensterebene, Laibung, luftdichter Anschluss, Sonnenschutz. Ist eine spätere Fassadensanierung absehbar, planen wir das Fenster schon darauf hin.

Wärmebrücken

Auch gut gedämmte Bauteile können an ihren Übergängen Wärme verlieren oder zu kalte Oberflächen haben. Wir entwickeln die Details so, dass Konstruktion und Wärmeschutz zusammenpassen.

Feuchteschutz und Luftdichtheit

Eine energetische Sanierung verändert Temperatur und Feuchte im Bauteil. Wir fragen deshalb nicht pauschal nach einer Dampfsperre, sondern prüfen, wie die konkrete Konstruktion unter den neuen Bedingungen funktioniert und ob sich die luftdichte Ebene wirklich ausführen lässt.

Sommerlicher Wärmeschutz

Fensterflächen, Orientierung, Sonnenschutz, Speichermasse und interne Lasten bestimmen, wie stark sich Räume aufheizen. Wir begrenzen die sommerliche Last zuerst baulich; nur die verbleibende Kühllast decken wir mit Technik.

Vom Konzept zum Detail: Eine bauphysikalische Idee wirkt erst, wenn sie auf der Baustelle eindeutig umsetzbar ist. Deshalb vertiefen wir Dachränder, Fensteranschlüsse, Sockel, Schichtaufbauten und Übergänge zwischen Alt und Neu.

Neubau

Neubau und Erweiterung

Die wichtigsten Eigenschaften eines Gebäudes werden früh festgelegt: Raumorganisation, Form, Orientierung, Konstruktion und Fenster bestimmen Energiebedarf, sommerlichen Komfort und die spätere Technik. Wir führen diese Themen deshalb schon in der Konzeptphase zusammen, statt Energie und Technik an einen fertigen Entwurf anzuhängen.

Erweiterung

Weiterbauen am Bestand

Neue Fläche verändert auch das vorhandene Gebäude. Zu klären sind Erschließung, Konstruktion sowie Brand-, Schall- und Wärmeschutz an der Schnittstelle – und ob sich die vorhandene Technik erweitern lässt oder die Erweiterung der richtige Zeitpunkt ist, die Versorgung neu zu ordnen.

Aufstockung

Mehr als ein zusätzliches Geschoss

Tragwerk, Erschließung, Brandschutz, Hülle und Technik müssen gemeinsam betrachtet werden – auch, wie sich die Maßnahme im laufenden Betrieb umsetzen lässt.

Konstruktion

Gebäudequalität endet nicht beim U-Wert

Wir betrachten nicht nur, ob ein Aufbau einen energetischen Zielwert erreicht, sondern auch Robustheit, Instandhaltung, Materialeinsatz und spätere Veränderbarkeit.

Energie

Strom wird Teil des Gebäudekonzepts

Wärmepumpe, PV, Speicher und Ladeinfrastruktur beeinflussen Dachflächen, Anlagenräume und Leitungswege. Bei geeigneten Projekten berücksichtigen wir sie früh.

Ersatzneubau

Wenn der Erhalt nicht sinnvoll ist

Abriss und Neubau können die bessere Lösung sein, wenn Zustand, Nutzung oder Anforderungen den Erhalt nicht tragen. Wir bewerten den Ersatzneubau gegen Erhalt und Umbau und planen ihn mit Nutzung, Konstruktion, Energie und Technik in einem Konzept.

Genehmigung

Genehmigungsplanung und Bauantrag

Wir bereiten Genehmigungsplanung und Bauantrag vor, beziehen Förderanforderungen ein und begleiten die Umsetzung – im Neubau ebenso wie bei Sanierung und Erweiterung.

Nachhaltigkeit und Fördermöglichkeiten von Anfang an mitdenken

Lebenszyklus- und CO₂-Betrachtungen helfen vor allem dort, wo sie eine Planungsentscheidung beeinflussen, etwa bei der Wahl der Konstruktion. Auch Förderanforderungen können Konstruktion, Nachweise und Projektablauf beeinflussen. Wir klären die Förderstrategie deshalb, solange wesentliche Entscheidungen noch offen sind, und prüfen, ob ein Förderweg fachlich und wirtschaftlich passt. Ob Erhalt oder Ersatzneubau die bessere Lösung ist, bewerten wir mit denselben Kriterien.

Technik

Technik & Gebäudeplanung

Was später eingebaut wird, braucht früh seinen Platz: Anlagenräume, Schächte, Leitungswege, Lüftung, Wärmeübergabe, Dachaufbauten und Außengeräte beeinflussen das Gebäude. Nicht jedes Projekt braucht von Beginn an eine vollständige Fachplanung der Gebäudetechnik. Die entscheidenden technischen Randbedingungen sollten aber bekannt sein, bevor räumliche und konstruktive Entscheidungen feststehen.

So entsteht Technik nicht nachträglich in den verbleibenden Restflächen, sondern als Teil eines abgestimmten Gebäudekonzepts. Die Energie- und Systemplanung vertiefen wir im Energiedesign.

Gebäudearten

Für welche Gebäude wir planen

Aufgabe und Planungstiefe hängen von der Nutzung ab. Die Vorgehensweise bleibt gleich: erst die Aufgabe klären, dann Konstruktion, Hülle und Technik gemeinsam entwickeln.

Wohngebäude und Mehrfamilienhäuser

Grundriss, Wohnungsgrößen, Erschließung und Technik bestimmen Wirtschaftlichkeit und Betrieb. Bei Hülle, Warmwasser, Wärmepumpe und PV legen wir die späteren Betriebsbedingungen früh fest.

Nichtwohngebäude

Bei Büro, Verwaltung, Bildung, Gewerbe oder sozialen Nutzungen gewinnen Betriebszeiten, Belegung, interne Lasten, Lüftung und sommerlicher Komfort an Bedeutung.

Kommunale Gebäude

Schulen, Verwaltungsgebäude und weitere Liegenschaften planen wir einzeln und ordnen sie bei Bedarf in den gesamten Bestand ein.

Ablauf

Von der Aufgabe zur Umsetzung

Nicht jedes Projekt braucht sofort dieselbe Bearbeitungstiefe. Die Planung wird schrittweise konkreter; Umfang und Leistungsphasen werden projektbezogen vereinbart.

01 · Vorstufe

Aufgabe und Bestand klären

Bestand, Ziel, Datenlage und nötige Planungstiefe werden eingeordnet – bei Bedarf mit dem Gebäude- und Anlagen-Check oder dem Gebäudeportfolio.

02 · LPH 1–2

Grundlagen, Vorplanung und Varianten

Der Bestand wird vertieft, Varianten werden entwickelt und verglichen, erste technische Entscheidungen werden vorbereitet.

03 · LPH 3–5

Planung

Bauteile, Anschlüsse, technische Schnittstellen und Anforderungen werden konkretisiert und ausführbar geplant. Dazu gehören Genehmigungsplanung und Bauantrag; Förderung wird einbezogen.

04 · LPH 6–8

Ausschreibung und Umsetzung

Leistungen werden beschrieben, Angebote geprüft und die Ausführung fachlich begleitet. Im Bestand ergeben sich auf der Baustelle oft neue Erkenntnisse; die Planung braucht dafür klare Regeln für den Umgang mit Abweichungen.

Ergebnis: eine abgestimmte, ausführbare Planung, in der Konstruktion, Bauphysik und Technik zusammenpassen.

Entwicklung

Wenn aus einzelnen Maßnahmen eine Entwicklung wird

Bei größeren Gebäuden oder mehreren Liegenschaften reicht die Betrachtung einer einzelnen Sanierung irgendwann nicht mehr aus. Dann geht es um Fragen wie: Welche Maßnahme kommt zuerst? Welche Substanz soll langfristig erhalten bleiben? Welche Investition beeinflusst spätere Entscheidungen?

Solche Zusammenhänge ordnen wir im Gebäudeportfolio und verbinden sie mit der Varianten- und Investitionsplanung. Für längerfristige Entwicklungspfade nutzen wir KERN.

Fragen

Häufige Fragen zur Gebäudeplanung

Bestand und Erhalt

Lohnt sich der Erhalt, oder ist Abriss und Ersatzneubau besser?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Zu vergleichen sind Zustand und Restnutzung der Substanz, nötiger Aufwand, künftige Nutzung, Kosten über den Lebenszyklus sowie CO₂ und Ressourcen. Wir stellen Erhalt, Umbau und Ersatzneubau als Varianten nebeneinander und bewerten sie nachvollziehbar – in der Varianten- und Investitionsplanung.

Wie wird entschieden, was erhalten werden kann?

Am Anfang steht eine Bestandsaufnahme mit den vorhandenen Unterlagen. Danach ordnen wir die Bauteile ein: erhalten, ertüchtigen oder ersetzen. Für einen ersten Überblick eignet sich der Gebäude- und Anlagen-Check.

Wie gehen wir mit Denkmalschutz um?

Denkmalgeschützte und erhaltenswerte Gebäude planen wir mit besonderer Rücksicht auf Substanz und Erscheinungsbild. Welche Eingriffe möglich sind, klären wir früh gemeinsam mit den zuständigen Stellen.

Kann das Gebäude während der Sanierung weiter genutzt werden?

Das hängt von Art und Umfang der Maßnahme ab. Wir klären früh, welche Bereiche in Betrieb bleiben und wie sich die Arbeiten in Abschnitte teilen lassen.

Welche Sanierungsmaßnahme sollte zuerst erfolgen?

Das hängt von Gebäudezustand, technischen Abhängigkeiten, ohnehin notwendigen Instandsetzungen und geplanten Investitionen ab. Eine allgemeingültige Reihenfolge gibt es nicht.

Muss eine Sanierung immer vollständig durchgeführt werden?

Nein. Eine stufenweise Sanierung kann technisch und wirtschaftlich sinnvoll sein, wenn die einzelnen Schritte auf einen gemeinsamen Zielzustand ausgerichtet werden.

Soll zuerst die Gebäudehülle oder die Heizung erneuert werden?

Auch dafür gibt es keine pauschale Antwort. Muss die Heizung kurzfristig ersetzt werden, kann eine neue Wärmeversorgung vor einer umfassenden Hüllensanierung sinnvoll sein, wenn sie auf den künftigen Wärmebedarf abgestimmt ist.

Erweiterung und Aufstockung

Was ist bei einem Anbau oder einer Erweiterung zu beachten?

Zu klären sind Erschließung und Konstruktion, Brand-, Schall- und Wärmeschutz an der Schnittstelle zum Bestand und die Frage, ob sich die vorhandene Technik erweitern lässt. Oft ist die Erweiterung auch der richtige Anlass, die Versorgung neu zu ordnen.

Lässt sich ein Gebäude aufstocken?

Das entscheidet zuerst das Tragwerk: Welche zusätzlichen Lasten kann die vorhandene Struktur aufnehmen? Dazu kommen Erschließung, Brandschutz, Gebäudehülle und Gebäudetechnik. Wir prüfen das, bevor der Entwurf festgelegt wird.

Neubau und Ersatzneubau

Wann sollte beim Neubau die Energieplanung beginnen?

In der Konzeptphase, nicht erst nach dem Entwurf. Gebäudeform, Orientierung, Fenster und Sonnenschutz bestimmen Energiebedarf, sommerlichen Komfort und die spätere Technik.

Wie wird im Neubau mit Sommerhitze umgegangen?

Zuerst vermeiden wir sommerliche Lasten baulich, dann nutzen wir passive Möglichkeiten, und nur die verbleibende Kühllast decken wir mit Technik.

Wie bewerten wir Nachhaltigkeit bei Neubau und Ersatzneubau?

Wir betrachten nicht nur die Energieeffizienz, sondern auch Materialeinsatz, Lebensdauer, Wartung, Anpassbarkeit und CO₂ über den Lebenszyklus. Solche Bewertungen helfen vor allem dort, wo sie eine Entscheidung beeinflussen – etwa bei Erhalt oder Ersatzneubau oder bei der Wahl der Konstruktion.

Planung, Genehmigung und Zusammenarbeit

Was muss ich für den Anfang mitbringen?

Für eine erste Einordnung reichen Gebäudeart, Standort, Baujahr, Nutzung und der Anlass. Vollständige Pläne sind nicht nötig.

Übernehmen Sie auch Genehmigungsplanung und Bauantrag?

Ja, das gehört ausdrücklich zu unserem Angebot. Wir erstellen Genehmigungsplanung und Bauantrag, beziehen Förderanforderungen und Förderung ein und begleiten die Umsetzung. Den genauen Leistungsumfang legen wir projektbezogen fest.

Planen Sie auch die Gebäudetechnik und begleiten die Ausführung?

Ja, im vereinbarten Umfang. Nicht jedes Projekt braucht von Beginn an eine vollständige Fachplanung der Gebäudetechnik; die technischen Randbedingungen klären wir aber früh. Ausschreibung und Begleitung der Umsetzung sind, soweit beauftragt, Teil der Leistung.

Berücksichtigen wir auch Bauphysik?

Ja. Schall, Wärme-, Feuchte- und sommerlicher Wärmeschutz können projektbezogen Teil der Gebäudeplanung sein.

Planen wir auch Wärmepumpen?

Ja. Gebäude- und Wärmepumpenplanung lassen sich direkt verbinden. Mehr dazu unter Wärmepumpe im Bestand.

Können Förderung und Planung kombiniert werden?

Ja. Förderanforderungen können in die technische Planung einbezogen werden. Die technische Lösung bleibt dabei der Ausgangspunkt der Entscheidung. Mehr zur Förderberatung.

Mit der Aufgabe beginnen

Vielleicht ist die Aufgabe schon klar, vielleicht gibt es zunächst nur einen Anlass: zu wenig Fläche, eine neue Nutzung, eine sanierungsbedürftige Hülle oder mehrere Maßnahmen, die zeitlich zusammenkommen. Beschreiben Sie uns Gebäude, Nutzung und die anstehende Veränderung.

Projektanfrage

Gebäudeprojekt beschreiben

Für eine erste Einordnung reichen Gebäudeart, Standort, Baujahr, Nutzung und die anstehende Veränderung.

Wir sagen Ihnen, ob zunächst eine Bestandsanalyse, eine Voruntersuchung oder schon eine konkrete Planung sinnvoll ist.

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